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SPD Hausach

Unser Wahlprogramm

Die Entstehung unseres Wahlprogramms

Unser Wahlprogramm wird in mehreren Teamsitzungen von allen Kandidaten gemeinsam erarbeitet. Jeder einzelne trägt mit seiner Expertise und Erfahrung in einem bestimmten Themenfeld zum guten Gelingen bei, sodass kein Aspekt des Zusammenlebens in Hausach unbeachtet bleiben soll.

 

Drei Wünsche für Hausach

Im Rahmen der Vorbereitung auf die Gemeinderatswahl haben wir uns die Frage gestellt, welche Anforderungen wir an die Arbeit eines Gemeinderates stellen. Wir haben diskutiert, was unsere Ziele sein sollen und was wir verbessern oder verändern wollen. Dabei haben wir festgestellt, dass vieles in unserem Ort bereits richtig und gut ist. Die Arbeit der letzten Jahre hat sich gelohnt.

Deshalb ist unser erster Wunsch für Hausach, das Erreichte zu erhalten und zu ergänzen. Hausach soll ein Ort bleiben, der für alle, Alt und Jung,  für Einheimische und Fremde ein attraktiver Ort zum Arbeiten, Wohlfühlen und Leben ist.

Um Hausach auch künftig anziehend zu gestalten muss man die gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen im Auge behalten. Der medizinische Fortschritt und die guten Lebensbedingungen führten in den letzten Jahrzenten zu einem Anstieg der Lebenserwartung. Die Veränderung der Gesellschaftsstruktur bewirkt auch in Hausach eine deutliche Verschiebung des Altersdurchschnitts nach oben.

[siehe unten: Graphik der Altersstruktur und Bevölkerungsentwicklung Hausachs]

Wir wünschen uns, dass sich in Hausach eine Infrastruktur und Kultur des Helfens entwickelt, die älteren Bürgern hilft, so lange wie möglich selbstständig in der vertrauten Umgebung zu leben. Junge Familien sollen vielfältige Möglichkeiten der Kinderbetreuung vorfinden.

Unsere Ziele lauten deshalb:

  • Ausbau der Barrierefreiheit in der Stadt (Beispiel: Bahnhof)

  • Kurze (Fuß-)Wege zu den Einkaufsmöglichkeiten

  • Sicherung und Ausbau der medizinischen Versorgung durch Haus- und Fachärzte besonders auch für Kinder und Senioren

  • Förderung des nachbarschaftlichen Ehrenamtes z.B. zur Betreuung von Kindern oder Unterstützung von älteren Bürgern zur Bewältigung von Alltagsaufgaben (Einkaufen, Fahrdienste usw.)

  • Bau von Mehrgenerationenhäusern bzw. ambulant betreuten Wohnformen für ältere Menschen

  • Einrichtung eines Seniorenbüros in der städtischen Verwaltung (Beispiel: Pflegeberatung)

Hausach zeichnet sich als starker Wirtschaftsstandort aus. Mit ihrer Industrie, dem starken Gewerbe und den Dienstleistungen bietet die Stadt zahlreiche Arbeitsplätze. Der Fachkräftemangel macht sich in allen Bereichen bemerkbar. Eine Vielzahl von jungen Arbeitnehmern sucht einen bezahlbaren Wohnraum in der Nähe des Arbeitsplatzes zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Freizeit. Die Nachfrage nach Wohnraum übersteigt das Angebot. Ein Mangel an bezahlbarem Wohnraum könnte zum Standortnachteil werden. Hier müssen wir gegensteuern.

Wir haben erkannt, dass viele Entwicklungen miteinander zusammenhängen und sich gegenseitig bedingen. Die gesellschaftlichen Trends beeinflussen sich wechselseitig und sind somit sehr komplex. Wir müssen unsere Art zu denken an die Komplexität der Themen und die Schnelligkeit der Veränderungsprozesse anpassen.

Wir wünschen uns für Hausach, dass wir nicht mehr nur auf Entwicklungen reagieren, sondern ihnen durch vorausschauendes Denken und Handeln entgegentreten. Was wir benötigen ist eine Form des  vernetzten Denkens, die der Vielschichtigkeit der Herausforderungen gerecht wird. Wir wollen diese Form des Denkens im Gemeinderat einbringen und vorantreiben, um so Zukunftsthemen zu diskutieren. Wir wollen diese gemeinsam mit den Kollegen der anderen Fraktionen gestalten und dabei in Debatten einen Schwerpunkt auf unsere soziale Wertvorstellung legen.

Wenn wir künftig Hausach als lebenswerten Ort für Jung und Alt gestalten wollen, müssen wir helfen, Hausach und die gesamte Region attraktiv zu gestalten. Wir dürfen keine Kirchturmpolitik zulassen, wir müssen über den Tellerrand hinausschauen. Wir wollen von Seiten der SPD-Fraktion die interkommunale Gemeindepolitik fördern und unterstützen. Schon heute gibt es Ansätze zur Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden. Beispiele sind interkommunale Gewerbegebiete, gemeinsame Schulprojekte und sozialen Einrichtungen.

Zu diesen Einrichtungen sollte auch das Ganzjahresbad zählen. Im Rahmen unserer Vorbereitungsseminare haben wir die möglichen Alternativen für die Zukunft unseres Badeparks untersucht. Dabei ging es uns um die Versachlichung eines sehr emotional besetzen Themas. Als Grundlage diente eine in der Wirtschaft übliche Nutzwertanalyse, in die die zehn wichtigsten finanziellen, kulturellen und sozialen Aspekte einflossen und von uns gemeinsam gewichtet wurden.

Bei der Auswertung der Analyse kamen wir zu dem Schluss, dass ein „Weiter so“ wie bisher nicht denkbar ist. Wenn man die Kosten isoliert betrachtet wäre die Schließung des Hallenbades sinnvoll. Damit ginge aber der Verlust einer wichtigen Einrichtung für Schule, Sport, Freizeit und Gesundheit einher.

Sehr schön wäre es, wenn die Stadt aus eigener Kraft ein Ganzjahresbad nach allen Wünschen der Nutzer bauen könnte. Die Kosten dafür schließen das aber definitiv aus. Hausach mit seinen 6.000 Einwohnern kann sich ein solches Großprojekt nicht leisten. Eine Großstadt wie Freiburg müsste sich im Verhältnis 25 solcher Bäder leisten und hat gerade mal drei. Wir wissen, dass Hausach dies alleine nicht meistern kann. Deshalb ist die beste Lösung für Hausach und die Region ein Ganzjahresbad im Verbund mit unseren Nachbarn. Wir sind froh über die finanzielle Beteiligung vieler Gemeinden rund um Hausach und begrüßen die Mitsprache seitens der Bürger.

Das Vorhaben Ganzjahresbad lässt sich nur verwirklichen, wenn sich die teilnehmenden Gemeinden an den Betriebskosten beteiligen und die Finanzhilfen von Kreis und Land eintreffen. Wir dürfen die Entwicklungsmöglichkeiten der Stadt wegen dieser einen Investition nicht für unabsehbar lange Zeit einschränken. Dafür werben wir bei Ihnen als Hausacher und Hausacherinnen ebenso wie bei unseren Nachbarn.

 

 
 


Graphik der Altersstruktur und Bevölkerungsentwicklung

 
 

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08.01.2018, 13:15 Uhr Politischer Jahresauftakt

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